Wenn du im Umzugsgeschäft unterwegs bist, kennst du das Gefühl. Ein schwerer Schrank kippt leicht, ein Karton reißt, irgendwo kracht’s. Nichts Dramatisches… bis der Kunde plötzlich sagt: „Das war aber ein Designerstück.“ Zack, Puls hoch. Genau da trennt sich der Hobby-Umzieher vom Profi. Versicherung ist kein Luxus. Das ist dein Sicherheitsgurt. Und trotzdem: Viele zahlen viel zu viel oder sind falsch abgesichert. Beides ist Mist.
Umzüge hängen stärker am Immobilienmarkt, als man denkt

Was viele unterschätzen: Dein Auftragsvolumen hängt direkt davon ab, wie viel gerade gekauft, verkauft und umgezogen wird. Wenn die Immobilienpreise steigen oder kippen, merkst du das im Kalender. Ich checke regelmäßig Seiten wie https://prix-vente-immobilier.fr, einfach um ein Gefühl zu bekommen, was sich am Markt tut. Das hilft nicht nur bei der Planung, sondern auch bei der Frage: Wie viel Risiko trage ich gerade – und wie gut bin ich eigentlich versichert?
Die drei Versicherungen, die wirklich relevant sind (alles andere ist Beilage)

1. Betriebshaftpflicht
Ganz ehrlich: Ohne die brauchst du gar nicht losfahren. Das ist die Basis. Sie greift, wenn du fremdes Eigentum beschädigst. Klassiker: Treppenhaus, Parkett, Geländer, Haustür. Passiert öfter, als man zugibt. Achte darauf, dass Sachschäden realistisch hoch abgesichert sind. 3 Millionen klingen viel, sind es aber nicht, wenn du in Altbauten unterwegs bist.
2. Transportversicherung (Umzugsversicherung)
Hier wird’s tricky. Viele denken, die Betriebshaftpflicht deckt alles ab. Nope. Der Schaden am Umzugsgut des Kunden ist ein anderes Spiel. Transportversicherung schützt dich, wenn Möbel, Elektrogeräte oder Kartons beschädigt werden. Wichtig: Prüfe, ob Neu- oder Zeitwert ersetzt wird. Das macht einen Riesenunterschied. Und ja, das Kleingedruckte entscheidet.
3. Fahrzeugversicherung – aber richtig
Dein LKW ist dein Geldverdiener. Stillstand kostet sofort. Vollkasko? Meiner Meinung nach: fast immer ja. Vor allem bei neuen oder geleasten Fahrzeugen. Und check unbedingt, ob Auf- und Abladeschäden mit drin sind. Viele Policen winken da ab. Überraschung kommt dann beim Schaden.
Typische Versicherungsfehler, die ich ständig sehe

Franchement, manche Dinge sehe ich immer wieder. Und jedes Mal denke ich: Warum?
– Zu niedrige Deckungssummen, um Beitrag zu sparen
– Keine Anpassung, obwohl der Umsatz wächst
– Verträge von der Gründung, nie wieder angeschaut
– Vertrauen auf „wird schon passen“
Spoiler: Passt oft nicht.
Wie du versichert bist, ohne dich arm zu zahlen

Mein Ansatz ist simpel. Nicht billig. Sondern passend.
Frag dich ehrlich:
– Wie hoch ist der durchschnittliche Auftragswert?
– In welchen Gebäuden arbeitest du? Neubau oder Altbau mit engen Treppen?
– Wie viele Mitarbeiter schleppen täglich Zeug?
Dann geh zu einem Makler, der das Umzugsgeschäft kennt. Kein Allrounder. Und lass dir erklären, was wirklich greift. Wenn dir jemand nichts erklären kann, weg da. Sofort.
Mein persönliches Fazit nach ein paar Jahren Praxis
Ich finde, Versicherung fühlt sich am Anfang wie totes Geld an. Bis zum ersten Schaden. Danach schläft man besser. Ziel ist nicht, maximal versichert zu sein. Ziel ist, nachts ruhig zu pennen und tagsüber sauber zu arbeiten.
Wenn du das Gefühl hast, du zahlst zu viel oder weißt gar nicht genau, wofür – dann ist genau jetzt der richtige Moment, das Thema anzugehen. Später ist meistens zu spät.
